Von Kevin Kedenburg · 18. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 2 Min.
Haus gekauft – in welcher Reihenfolge renovieren?
Herzlichen Glückwunsch zum neuen Zuhause! Bevor Sie einziehen, steht oft eine Renovierung an. Mit der richtigen Reihenfolge sparen Sie Zeit, Geld und Nerven – denn nichts ist ärgerlicher, als frisch gestrichene Wände wieder aufzustemmen.
Die bewährte Reihenfolge
- 1. Bestandsaufnahme: Was muss gemacht werden, was kann warten? Prüfen Sie Dach, Fenster, Heizung, Elektrik und Leitungen.
- 2. Grobe Arbeiten: Abriss, Wände versetzen, Fenster tauschen – alles, was Staub und Schmutz macht, kommt zuerst.
- 3. Elektrik und Leitungen: Neue Steckdosen, Kabel und Rohre werden verlegt, solange die Wände noch offen sein dürfen.
- 4. Bad und Installationen: Sanitär und Bad werden fertiggestellt.
- 5. Türen und Einbauten: Zargen, Innentüren und feste Einbauten folgen.
- 6. Wände und Decken: Spachteln, Tapezieren und Streichen.
- 7. Boden: Der neue Boden kommt möglichst zum Schluss, damit er nicht beschädigt wird.
- 8. Leisten und Feinarbeiten: Sockelleisten, Silikonfugen und letzte Ausbesserungen.
Warum der Boden zuletzt kommt
Leitern, Farbeimer und Werkzeug hinterlassen schnell Spuren. Wird der Boden erst nach den Malerarbeiten verlegt, bleibt er makellos. Ausnahme: Manchmal ist es sinnvoll, Wände nach dem Boden noch einmal zu überstreichen – das klären wir im Einzelfall.
Planen Sie Puffer ein
In älteren Häusern zeigt sich oft erst beim Öffnen der Wände, was wirklich zu tun ist. Planen Sie deshalb etwas zeitlichen Puffer ein, gerade wenn der Einzugstermin feststeht.
Unser Tipp
Wenn Sie nicht mehrere Handwerker einzeln koordinieren möchten, übernehmen wir das für Sie. Mit „Alles aus einer Hand“ haben Sie einen festen Ansprechpartner, der die Gewerke in der richtigen Reihenfolge plant.