Von Kevin Kedenburg · 18. Oktober 2026 · Lesezeit ca. 2 Min.
Raufaser, Glattputz oder Vlies – was passt zu Ihnen?
Bevor Farbe an die Wand kommt, stellt sich die Frage nach der Oberfläche. Raufaser, Glattputz und Malervlies sehen unterschiedlich aus und unterscheiden sich im Aufwand. Hier ein ehrlicher Vergleich.
Raufaser: der Klassiker
Raufaser ist in vielen deutschen Wohnungen zu finden. Die körnige Struktur kaschiert kleine Unebenheiten in der Wand und lässt sich mehrfach überstreichen.
- Vorteile: verzeiht unebene Wände, robust im Alltag, mehrfach überstreichbar
- Nachteile: wirkt auf viele etwas altmodisch, Entfernen ist mühsam
Glattputz: modern und edel
Eine glatte, gespachtelte Wand wirkt ruhig, hochwertig und modern. Dafür muss der Untergrund sehr sorgfältig vorbereitet werden, denn auf glatten Flächen sieht man jede Unebenheit – besonders bei Streiflicht.
- Vorteile: zeitlose, elegante Optik, keine Tapetennähte
- Nachteile: höherer Aufwand bei der Vorbereitung, Macken fallen eher auf
Malervlies: der Kompromiss
Glattes Malervlies wird wie eine Tapete geklebt und anschließend gestrichen. Es ergibt eine glatte Optik, überbrückt feine Risse und lässt sich später meist trocken wieder abziehen.
- Vorteile: glatte Optik mit weniger Aufwand als Glattputz, stabilisiert feine Risse, leicht zu entfernen
- Nachteile: bei sehr unebenen Wänden ist trotzdem Spachteln nötig
Unser Tipp
Welche Oberfläche sinnvoll ist, hängt vor allem vom Zustand Ihrer Wände ab. Bei der Beratung vor Ort prüfen wir den Untergrund und empfehlen Ihnen die Lösung, die zu Ihrem Raum und Ihrem Geschmack passt.